Roadtrippin'Posted by Kristoffer 19 Feb, 2009 19:22:17Wirklich mal!
Also erstens weil ich es nicht geschafft habe, während des Ostküstentrips den Blog zu aktualisieren und zweitens weil ich schon in fünf Tagen wieder in den Flieger nach Land steige und das das Ende meiner Australienreise ist. So schnell kann's gehen. Sieben Monate vergangen wie im Flug. Wir sind jedenfalls gestern wieder durch Melbourne gefahren und haben damit die Umrundung des Kontinents (hört sich super an) geschafft. Mal abgesehen von dem Flug von Darwin nach Cairns natürlich, aber das zählt nicht. Weil aber endlich mal wieder schönes Wetter war, sind wir direkt weiter nach Torquay gefahren, um dort die verlorene Bräune wieder nachtanken zu können. Während der Fahrt von Cairns nach hier hat es jedenfalls viel zu viel geregnet für meinen Geschmack. Immerhin auf Fraser Island, in Noosa und in Town of 1770 hatten wir ein paar Sonnentage, das hat schon viel wieder rausgerissen.
Ich werde wohl nochmal einen Nachtrag schreiben müssen und dann auch die fehlenden Bilder hochladen. Allerdings ist hier über MacDonalds WiFi das Schreiben nicht so entspannt wie es sein könnte und außerdem müssen wir uns noch einen Schlafplatz für heute Nacht suchen. Deswegen nur dieser kurze Eintrag und noch Info über meinen Rückflug:
am 24.2. fliege ich hier um 17:05 los, bin um 21:30 in Singapur, um 5:25 in London und komme dann am 25.2. um 10:25 in Hamburg an wenn alles glatt läuft.
Hab gerade noch warme Klamotten gekauft und bin fast vorbereitet auf die Temperaturumstellung.
Möglicherweise werde ich die ersten paar Tage nach meiner Ankunft in Iburg verbringen und dann versuchen möglichst viele von den Osnabrückern zu besuchen.
Cheerio, mates! Hasta baldo!
K
Roadtrippin'Posted by Kristoffer 21 Jan, 2009 02:29:49Bali... also Bali... Ich weiß wirklich nicht, was ich von dieser Insel halten soll. Aber ich erzähle einfach mal die Geschichte von Anfang an.
Wir haben es ja tatsächlich wieder auf den letzten Drücker geschafft diesen weiteren Teil unserer Reise anzugehen. Am 13. Januar bekamen wir das OK von der Autovermietung und buchten daraufhin sofort die Flüge von Darwin nach Bali und zurück sowie den darauf folgenden Flug von Darwin nach Cairns. Dann ging es an's Ausmisten, da wir mit dem Auto natürlich viel mehr Gepäck dabei hatten als wir in das Flugzeug nehmen durften. Also am nächsten Tag wieder mal ein Paket zur Post gebracht und per Schiff auf die 2-3 Monate Reise nach Deutschland geschickt, dann versucht unser Campingzeug zu verkaufen - lief nicht. Haben wir also gönnerhaft verschenkt. Dann zum Flughafen, ein Schließfach für 10 Tage gemietet und da noch Zeug drin verstaut, den Wagen zurückgegeben und ab mit Bus und Taxi zum Flughafen. Dort gönnten wir uns wieder ein wenig Duty Free Einkäufe (hauptsächlich Schnaps und Kippen natürlich) und bevor wir uns versahen, saßen wir schon im Jetstar Flugzeug nach Bali.
Dort am Flughafen lief erstmal alles glatt, keine Probleme mit Visum oder Zoll. Dabei kann man schon in's Schwitzen kommen, wenn mehrfach während des Fluges erwähnt wird, dass in Indonesien immer noch die Todesstrafe vollstreckt wird und man sich an die Regeln halten soll. Soweit, so gut.
Aber dann ging's los. Ich natürlich noch nie wirklich weit weg gereist (Mal abgesehen von dem Südamerika-Trip, aber da war ich ja noch klein...) und kannte die Prozedur an Flughäfen wie auf Bali nicht. Also hab ich mich gefreut über die Gastfreundschaft und die Typen in Uniform, die mir mein Gepäck 10 meter bis zum Ausgang tragen wollten. Die, die den Vorgang kennen, wissen was dann passiert. Für die, die es nicht wissen: Es geht darum, dass das Gepäck wirklich nur ein paar Meter bis zu den Geldwechsel-Stationen getragen wird und dann werden die Hände ausgestreckt und eine Bezahlung verlangt. Nun hatte ich erstens keine Lust, für diese Unnötige Aktion zu zahlen und zweitens auch tatsächlich kein Geld dabei, also gab ich den Herren meine letzten 6 Australischen Dollar (2,50 €), in der Annahme, dass das sehr wenig wäre und wie zur Bestätigung zogen die hilfsbereiten Jungs mit einer Miene wie 5 Tage Regenwetter ab. Falsch gedacht, sollte ich schnell merken. 6 AU$ sind ungefähr 40.000 Rupiah und dafür bekommt man hier schon eine komplette Mahlzeit mit Getränk und Dessert. Danach ging es direkt weiter.
Wir hatten schließlich keine Unterkunft gebucht, dafür gibt es in den meisten Fällen einen Abholservice vom Flughafen dazu, und so mussten wir uns ein Taxi suchen. Taxi fahren ist hier abgesehen von den Bluebird Taxen mit Taxameter eine reine Verhandlungssache. Ich bin jetzt eher ein Mensch, der einen Festpreis genannt bekommt und dann entweder mit fährt oder nicht. Hier ist es allerdings zwingend notwendig zu verhandeln, da die "Taxifahrer" als ersten Preis grundsätzlich doppelt so viel verlangen, wie angemessen wäre. Nach dem Motto: versuchen kann man es ja mal. Darauf folgt immer die selbe Masche, man nennt selber einen Preis, der weit unter der angemessenen Summe liegt und einigt sich dann nach und nach auf einen Kompromiss, den angemessenen Preis. Kann man auch einfacher haben, wenn ihr mich fragt. Naja, jedenfalls dauerte es eine Weile und mehrere Taxifahrer zogen schauspielerisch beleidigt ab um später doch weiter zu verhandeln und wir trafen auf ein Pärchen, Tomas aus Chile und Núria aus Barcelona, die gerade aus Malaysia kamen und vor der selben Problematik standen. Wir entschlossen uns, gemeinsame Sache zu machen und organisierten uns irgendwie ein Taxi nach Kuta, der Touristenhochburg hier. Aus dem "Lonely Planet" von Bali und Lombok, den wir uns glücklicherweise aus Darwin mitgenommen hatten kannten wir immerhin ein paar Adressen von Hostels in Kuta. Ein Hostel hörte sich vielversprechend und günstig an, also ließen wir uns dort absetzen. Dort angekommen, sah es aber schon nicht mehr so gut aus und wir beschlossen zu Fuß weiter zu suchen. Wichtige Dinge wie die Gitarre, das Bodyboard und jeweils eine Tüte mit hochprozentigem und einer Stange Kippen natürlich immer dabei. Glücklicherweise fand sich schnell ein Einheimischer, der seine Unterkünfte anbot und wir riskierten einen Blick. Ich denke, es ging eher darum, dass wir müde waren und nicht weiter suchen wollten, jedenfalls blieben wir dort und beließen es bei kaltem Wasser, Standventilator und einer Dusche, die man außerhalb des Duschbades (also neben der Toilette) nutzen musste, weil sonst das Wasser durch's Haus sickert. War auch gar nicht tragisch, nur eben ungewohnt. Dafür allerdings günstig, eine Nacht kostete uns ca. 1,80 € pro Person... Aber wir wussten schon, dass wir am nächsten Tag doch gerne weiter suchen wollten und als wir gegen 11:00 wach wurden, hatten Tomas und Núria auch schon eine bessere Bleibe für uns alle gefunden.
Wir wohnten von da an im zentral gelegenen L.A. Inn und hatten dort für 2,80 € pro Person und Nacht ein Zimmer mit Frühstück und Pool. Hört sich gut an, ich weiß! Zur Feier des Tages gönnten wir uns günstiges Essen und liefen ein bisschen durch die Stadt um uns Abends zu viert ein paar Drinks am Pool zu gönnen. Dabei blieb es natürlich nicht und so gingen wir noch in andere Bars und Restaurants bis wir nachts nochmal zum Schwimmen im Pool landeten. Danach waren wir eigentlich alle müde und gingen zurück zum Hostel, nur ich war noch guter Dinge und während die anderen schlagartig in die Betten fielen wollte ich noch ein wenig die Stadt erkunden... schlau. Die Stadt war noch sehr geschäftig und Motorroller drängten sich durch sich drängende Menschen durch die ich mich drängte bis ich mir im Supermarkt eine Dose Cola kaufen wollte und merkte, dass mein Portemonaie weg war. Hatte ich aber doch dabei, wusste ich leider zu sicher. Mist, also schnell zum Hostel und gucken, ob ich es vielleicht da vergessen hatte. Schnell zum Hostel... wo war das nochmal? Kuta macht einem die Orientierung am Anfang nicht einfach und um es noch schöner zu machen fing es plötzlich an in Strömen zu regnen. Plötzlich waren die Gassen wie leer gefegt und irgendwo verloren rannte ich orientierungslos rum und sagte ständig in Gedanken zu mir selbst "scheißeverdammtdaskanndochnichtsein!!!!"
Nach mehreren gescheiterten Versuchen, mir den Weg zu erfragen stand plötzlich mein balinesischer Retter mit einem Roller vor mir. Wo ich denn hin müsste, wollte er wissen. Ich sagte es ihm und machte ihm klar, dass ich ihn nicht bezahlen könnte weil mein Portemonaie geklaut wurde - ich hatte ja schließlich aus der Flughafenaktion gelernt, haha... Freundlich wie er war, machte das natürlich gar nichts, es wäre ja um die Ecke und er könnte mich doch nicht hier im Regen stehen lassen. Super, dachte ich, also rauf auf den Roller. Misstrauisch wurde ich, als er an der nächsten Straßenecke noch ein Mädel mitnahm, die sich hinter mich setzte. Zu dritt auf einem Roller ist nicht ungewöhnlich hier, also erstmal weiter. Kurz darauf wurde mir aber klar, dass wir hier ganz bestimmt nicht richtig fuhren und bat den Fahrer anzuhalten. Als er das nicht machen wollte, streckte ich die Beine aus, bremste unser Trio mit meinen Flip Flops und sprang von dem Roller. Einen Wimpernschlag später waren die beiden auch schon weg. Komische Aktion, dachte ich. Noch komischer war, dass mein Handy weg war. Wenn's ein Mal läuft, dann läuft's... Immerhin fand ich klitschnass den Weg zurück zum Hostel und konnte erstmal nichts machen. Kein Mensch war zu sehen, wir hatten alle keinen Handyempfang und die Callshops machten erst am nächsten Morgen wieder auf. Also ärgerte ich mich in den Schlaf und wachte am nächsten Morgen mit der Hoffnung auf, dass alles nur ein Traum war. War's aber leider nicht und so folgten ein paar schwer zu tätigende Anrufe um meine Karten zu sperren.
Von da an lief ich misstrauisch durch die Straßen und antwortete höchstens mit einem leisen Grummeln auf die penetranten Angebote wie "Massas?! YES, lookie lookie, Manicure, Pedicure", "Yes, transport!" und "wanna buy watch? Sunglasses? cheap, very cheap, just one dollar!". Zum Glück ist das aber nicht alles von Bali, vermutlich hört sich das eher ätzend an. Aber auf der anderen Seite sind die meisten Leute hier wirklich freundlich und die Insel wunderschön. Nur ist es eben wie in den meisten Orten, wo wohlhabende Touristen auf mehr oder weniger arme Befölkerung stoßen. Trotzdem hat mir diese Geschichte den Baliaufenthalt ordentlich schlecht gemacht und ich sehe noch nicht, dass ich hier noch einmal hin komme.
Die nächsten Tage verbrachten wir mit kleineren und größeren Ausflügen, fuhren mit gemieteten Rollern (ca. 1,70 € am Tag) zu anderen Stränden, und ließen uns einen ganzen Tag lang von einem Fahrer über die Insel kutschieren um Tempel und Reisterassen zu sehen.
danach wollten Vanessa und ich uns was gönnen, wenn's schonmal günstig ist, und buchten zwei Nächte im Bali Hyatt in Sanur, ca. 20 km östlich von Kuta.
Gute Entscheidung, wenn auch teuer. Hier war die letzen zwei Tage das good life angesagt. Rumhängen an Pools, Bar und Strand, dekadentes Essen und Trinken am Buffet und auch mal wieder Fernsehen und entspannen im klimatisierten Zimmer. Erholen eben. Morgen müssen wir dann wieder auschecken, schon alleine der Kohle wegen und werden vermutlich wieder in's L.A. Inn nach Kuta gehen. Preis - Leistung ist bisher ungeschlagen.
Am 24. geht dann wieder unser Rückflug, wir werden am 25. morgens am Flughafen ankommen, müssen dann bis zum 26. um 3:00 bis zum check-in am Flughafen rumgammeln und fliegen dann weiter nach Cairns, wo wir nochmal eine Nacht bei Couchsurfern unterkommen um am 27. den Wagen abzuholen und weiter die Ostküste runter fahren können. Wenn das mal nichts ist...
Es bleibt auf jeden Fall spannend, um es optimistisch zu formulieren. Ziemlich genau einen Monat sind wir noch unterwegs.
Beste Grüße aus einem der schönsten Plätze, die ich mir auf Bali vorstellen kann, ich guck jetzt Texas Chainsaw Massacre.
Cheers,
K
Roadtrippin'Posted by Kristoffer 13 Jan, 2009 17:45:42Planänderungen können auch Spaß machen!
Wir haben unsere Green Machine in Broome verkaufen können, das war schonmal gut. Ohne weitere Umschweife sind wir dann sofort nach Geld- und Schlüsseltausch ab nach Darwin, was nochmal zwei Tage dauerte. Die Überraschung kam dann, als wir auf dem Weg nach Darwin im Radio hören mussten, dass der Highway nach Cairns für drei Wochen gesperrt sein sollte. Wie ich ja schon erwähnte ist hier zur Zeit Regensaison und einige Straßen werden da immer überflutet. Nun war das ganze dieses Jahr etwas stärker als sonst der Fall und der Barkley Highway wurde unterspült, brach ein und war damit nicht mehr passierbar. Bei den anderen Straßen nach Cairns sieht es ähnlich aus und so gibt es für die nächsten Wochen keine Möglichkeit vom Norden Australiens nach Osten zu fahren. Also mussten wir die Planung umwerfen. Die Wartezeit auf eine Antwort der Autovermietung (ich versuche den Namen immer noch so selten wie möglich zu erwähnen, auch wenn die Karre bis jetzt sehr gut lief...) verkürzten wir durch ein wenig Feierei in Darwin und einen Besuch im Kakdu Nationalpark. Wie auch immer, folgende Optionen bieten sich nun:
1. In den nächsten Tagen durch die Mitte Australiens fahren, an Alice Springs und dem Ayers Rock vorbei (die Straße ist zur Zeit auch noch gesperrt) bis nach Adelaide, wo wir ja nun schon waren und dann wieder über Melbourne die Ostküste nach Oben fahren und dann von da aus Ende Februar wieder nach Melbourne fliegen
2. Einfach hier bleiben
3. Sofort über die Westküste wieder zurück fahren und die Ostküste verpassen
4. Wir lassen den Campervan hier, fliegen erstmal schön 10 Tage nach Bali, kriegen dafür auch noch ein neues Touristenvisum für die nächsten 3 Monate, was uns ähnlich viel kosten würde wie der Flug nach Bali, fliegen dann wieder nach Darwin zurück, von da aus nach Cairns, holen da einen anderen Campervan ab und reisen wie eigentlich geplant die Ostküste runter.
Was machen wir da wohl? Option 4. ist soweit auch schon umgesetzt. Tickets nach Bali und zurück sowie nach Cairns sind gebucht. Muss man ja schon fast mal ausnutzen, wenn wir schon hier sind und die Flüge nur ca. 200 Euro hin und zurück kosten. Ziemlich dekadent und gar nicht traveller-low-life-like aber nachvollziehbar, oder?
Naja, so sieht das aus. Heute alles klar gemacht und morgen Abend sitzen wir schon im Flugzeug. Das heißt, dass wir uns jetzt noch darum kümmern müssen, wo wir unser Gepäck abstellen für die 10 Tage, die wir weg sind und am besten noch was von unserem Camping-Kram verkaufen, weil wir das eh nicht mitnehmen können. Aber das läuft schon. Diese Variante der Planänderung gefällt mir jedenfalls ganz gut! So, aber jetzt wird es auch Zeit den Rest zu regeln. Beste Grüße aus Darwin, knapp 6 Wochen nur noch Australien... Ihr hört / lest davon!
K-oz
Und hier noch ein paar Bilder von den letzten Tagen:
Roadtrippin'Posted by Kristoffer 04 Jan, 2009 20:21:00...von Tobi: Mal wieder eine Karte zeigen, mit dem Weg und den Kilometern, die wir zurückgelegt haben. Bei der Rechnung komme ich auf 9.459 km (nur Autofahrt, der Flug von Tom Price nach Perth zählt nicht) und das ist nur die Strecke von Ort zu Ort. Also unser Kilometerzähler im Auto sagt, dass wir knapp 13.000 km zurückgelegt haben. Und das ist ja nur die Green Machine, die hat ja die zweite Fahrt von Perth nach Tom Price und den Karijini Nationalpark gar nicht mitgemacht. Naja, seht selbst, wenn's nicht zu klein ist!
Roadtrippin'Posted by Kristoffer 02 Jan, 2009 23:21:18Es ist wieder soweit! Wir sind in Broome angekommen und haben hier für ein paar Tage ein Hostel gebucht. Das heißt, dass ich auch wieder Internetzugang und Strom für den Mac habe. Ein Traum. Jetzt ist nur in der Zwischenzeit wieder so viel passiert, dass ich wieder einen langen Text vor mir habe. Aber da muss ich jetzt wohl durch. Ich fange einfach da an, wo wir Konrad zum Flughafen gebracht haben. Das könnte der Anschluss zu dem letzten, richtigen Eintrag sein.
Eigentlich wollten wir ja auch zu dritt nach Rottnest Island fahren, haben es aber leider nicht auf die Reihe bekommen weil immer so wichtige Dinge wie Bier trinken und Feiern angesagt waren. Und kaum war Konrad auf dem Rückweg nach Deutschland saßen Vanessa und ich auf der Fähre. Ganz klar Konrads Schuld also, dass wir das vorher nicht geschafft haben! Naja, richtig früh haben wir's aber trotzdem nicht geschafft. Die erste Fähre geht um 8:00 rüber, wir haben die um 10:00 bekommen und die auch nur mit viel Glück.
Einmal auf Rottnest angekommen fühlte ich mich dirket als Touri. Alle Menschen von der Fähre laufen im Gänsemarsch zur Fahrradverleihstation um sich dort zu noch mehr Menschen einzureihen. Es ist viel zu heiß und auf Rottnest gibt es nur einen Bus, der um die Insel fährt oder eben die Möglichkeit, sich ein Fahrrad zu leihen. Auf den Rat eines Bekannten aus Fremantle (und um die Touri-Schiene perfekt zu machen) haben wir uns ein Tandem ausgeliehen. Hörte sich erst verlockend an, dass man sich bei den Hügeln ja die Arbeit teilt, war aber viel mehr das Gegenteil. Gefühlt jedenfalls. Und hab ich schon gesagt, dass es heiß war? Wie auch immer, es war trotzdem jeden vergossenen Schweißtropfen wert. Diese kleine Insel bietet so viele schöne Strände und vielseitige Natur, dass man aus dem Staunen nicht raus kommt. Deswegen sollte man immer einen Blick auf die Uhr haben. Die Fahrräder müssen um 16:30 wieder zurück, die letzte Fähre fährt um 18:00 Uhr. Und schon der erste Strand an den wir kamen sah so aus, als sollten wir besser mindestens zwei Wochen da bleiben. Ging aber nicht. Stattdessen eine Runde geschnorchelt, direkt die ersten zwei Rochen gesehen und wieder auf's Fahrrad zum nächsten Strand. Auch die Quokkas ließen nicht lange auf sich warten. Eigentlich sieht man die an fast jedem Mülleimer, macht ja auch Sinn bei den kleinen Rattentieren. Außerdem sind sie schon fast unverschämt zahm und knabbern einem auch schonmal die Finger an, wenn man nicht aufpasst.
So radelten wir jedenfalls von Strand zu Strand, immer noch angeschlagen vom Vorabend und begeistert von der schönen Insel bis wir pünktlich um halb fünf ein Mal um die Insel gefahren waren und wieder am Fahrradstand ankamen. Als Belohnung für diese Leistung gab's sehr leckeres Essen im Dôme und dann ging es auch schon wieder zurück auf die Fähre. Man sollte mehr Zeit für die Inseltour einplanen, denke ich. Zwei Tage wären definitiv entspannter gewesen.
Aus dem Hostel waren wir ja schon raus, trotzdem gönnten wir uns noch schnell eine Dusche dort, die wird hier manchmal zum reinsten Luxus. Wieder mal die Zeit im Blick ging es weiter nach Norden, unseren Schlafplatz fanden wir auf dem Weg nach Cervantes, wo wir uns am nächsten Tag die Pinnacles ansehen wollten. Eine sonderbare Wüstengegend, in der eine Menge Steine komisch in der Gegend rumstehen. Hört sich nicht spannend an? War es aber schon irgendwie. Zum Teil auch, weil man die Pinnacle Desert mit dem Auto durchfährt, zwischen den Steinen hin und her. Ist sozusagen ein Drive-In Nationalpark. Wieder mal war es ziemlich heiß, und von daher war es im Auto mit Klimaanlage wohl angenehmer als zu Fuß. Touri-Weicheier...
Weiter ging es an der Küste entlang bis nach Geraldton wo wir ausnahmsweise bei Hungry Jacks waren und uns gegen das schlechte Gewissen deswegen im Baumarkt neue Gasdosen für unseren Campingkocher kauften (wir hatten auch tatsächlich keine mehr, da muss Fastfood her).
Außerdem gab es dort für uns den ersten Strand, auf dem man mit dem Auto fahren konnten. Hm... um es kurz zu machen, wir blieben erstmal im Sand stecken, Allrad war ja schon ne Weile nicht mehr. Hätte ich da schon gewusst wie einfach es ist, die Kabel dafür wieder unter dem Auto zusammen zu stecken, wären wir vielleicht alleine rausgekommen. So halfen uns aber ein paar Australier und schoben uns aus dem weichen Sand. Aber das reichte natürlich noch nicht! Die Jungs meinten, wir sollten ihnen einfach hinterher fahren, dann würde das schon gehen und wir blieben schon wieder stecken. Diesmal kam eine Australierin vorbei, hatte auch gleich ein paar kleine Ventile dabei, um den Reifendruck gleichmäßig zu verringern und wir kamen ein zweites mal wieder raus aus dem Sand. Daraufhin war aber die Motivation nochmal auf den Strand zu fahren ziemlich weit unten und wir beschlossen, diesen Vorfall einfach zu vergessen... dann hätte ich das hier vielleicht nicht schreiben sollen. Egal.
Schnell nochmal aufgetankt und weiter Richtung Monkey Mia, wo wir relativ spät ankamen und ich bemerken musste, dass ich mich nicht genug informiert hatte. Eigentlich dachte ich, dass Monkey Mia ein kleiner Ort ist, mit Supermarkt und sowas. Stattdessen ist es nur ein Resort für Touristen, mit Bungalows und Segeltrips zu Delfinen und Schildkröten und so weiter. Die Rezeption war schon nicht mehr besetzt als wir ankamen und so stellten wir uns neben einen Iren in seinem Wicked Camper, der gerade vom Strand kam und tranken ein fast kühles Bier aus dem Esky.
Am nächsten morgen ging es dann früh raus, um die Delfinfütterung zu sehen und ich kam mir wieder sehr wie ein Tourist vor. Das ist eigentlich ja auch schön an Australien, dass dieses Gefühl eher selten eintritt. Durch die riesigen Ausmaße dieses Landes kann man tausende Kilometer fahren, ohne auf Touristen zu treffen und hat somit eher das Gefühl, das Land auf eigene Faust zu erkunden und frei von Führungen oder irgendwelchen Terminen zu sein.
Wie auch immer, da war dieses Gefühl wieder und wir wollten es nicht haben. Also ging es gleich weiter nach Coral Bay, wo wir einen Campingplatz bezogen und dort zwei Tage bleiben sollten. Coral Bay ist seeehr klein, hat aber dafür einen wunderschönen Strand an dem man gut schnorcheln kann und schnell an Korallenriffe kommt. Außerdem gab es dort ein Café in dem zwei Computer mit Internetzugang stehen und einen kleinen Supermarkt.
Wir entschieden uns gegen einen Segeltrip, da diese Schiffe auch nicht viel weiter raus fahren, als wir schwimmen konnten und wir uns schönere Ecken dafür in Exmouth vorstellen konnten. Also blieben wir nur eine weitere Nacht und fuhren weiter nach Exmouth.
Dort angekommen, viel mir zum ersten Mal auf, dass wir außerhalb der Hauptsaison in diesem Teil Australiens reisten. Ein großer Teil der Stadt wird gerade neu angebaut und sieht so aus, als würden dort bald viele Touristen unterkommen, die Walhaie sehen wollen. Die schwimmen da nämlich nur von April bis Juli rum, wenn ich das richtig verstanden habe. Für uns gab es die turtle nesting season, auch nicht schlecht.
Exmouth ist aber auch gar nicht so spannend, es ist vielmehr der Eingang zum Cape Range Nationalpark und sichert die Verpflegung der Besucher dort. Im Nationalpark selbst gibt es nämlich weder Duschen, noch Einkaufsmöglichkeiten und auch die Toiletten sind eben Bush-loos, also nicht mehr als Löcher im Boden. Wir blieben die erste Nacht am Lakeside Campground und gingen schnorcheln und fotografieren, tranken unser erstes Emu-Export Bier meldeten uns für die Turtle Tour am Samstag an. Lakeside hatte schon einen schönen Strand, aber das war noch nichts gegen das, was noch kommen sollte. Wir fuhren weiter nach Süden und kamen an bei Torquois Bay an. Der Strand haut einen wirklich um. Zuerst sieht man nichts davon, weil zwischen dem Strand und den Parkplätzen hohe Sanddünen sind, geht man aber dann die Dünen hoch, sieht man plötzlich immer mehr von dem nicht enden wollenden türkisen Meer und dem weißen Sand.
Wir wussten sofort, dass wir dort nicht nur ein Mal hin fahren würden. Aber zuerst gab es noch mehr zu sehen. Weiter südlich kommt man am Oyster Stack vorbei, mehreren großen Felsen im Wasser, die von Austern bedeckt sind. Außerdem eher Steinstrand und dadurch sehr, sehr klares Wasser.
Wir fuhren wieder weiter und beschlossen kurz in Yardie Creek die weitere Planung durch zu gehen. Als wir gerade eingeparkt hatten, winkte uns schon ein freundlich grinsender Mittdreißiger entgegen und meinte, wir sollten uns lieber neben seinen Bus stellen, dann hätten wir ein bisschen Schatten am Morgen. Keine schlechte Idee, dachten wir und folgten dem Rat. Der freundlich grinsende war Australier und stellte sich als Graeme vor (wird wie Graham ausgesprochen) und machte uns mit zwei weiteren Campern, Brad und Susan, bekannt. So kam bis zum Abend eine lustig gemischte Truppe zusammen.
Graeme, mehr Hippie als alles andere, Brad, der Übersingle um die 50 mit dreckigem Humor, Susan, eine 55jährige Hobbyesoterikerin, wir und dann noch drei Franzosen, die zum Kitesurfen im Nationalpark waren. Und weil die drei Franzosen mal wieder richtig Hunger hatten und Graeme in seinem Bus eine anständige Küche mit Backofen hatte, gab es zum Dinner Roastbeef und gebratenes Gemüse. Ein Festessen! Und das Beste: Wir waren eingeladen!
Sogar die abendliche Bongotrommelei folgte noch, Graeme und Susan hatten natürlich welche dabei, wie sich das für Hippies gehört. Die nächsten Tage sollten sehr entspannt werden. Wir gingen wieder schnorcheln, fuhren nach Exmouth um Wein und Wasser zu kaufen, trafen auf eine erschöpfte Schildkröte am Strand und auch am zweiten Abend gab es wieder Roast zum Abendessen, noch besser als das am Vorabend mit einem riesen Antipasti-Teller vorweg. Wir immer eingeladen und dankbar dafür. Der Kater am nächsten Tag konnte in aller Ruhe ausgeschlafen werden, Graeme hatte uns dazu seine Hangematte und den Swag angeboten. Irgendwann schafften wir es doch, uns aus der Idylle aufzuraffen, trafen noch kurz die Franzosen und schauten bei Kiten zu und machten uns auf den Weg zur Turtle Tour.
Das gute an der Tour ist gleichzeitig auch das nicht so gute... Die Leute bemühen sich sehr darum, die Schildkröten beim Eier legen nicht zu stören, deswegen findet das ganze bei Nacht statt und in kleinen Gruppen. Die kleinen Gruppen müssen dann erstmal lernen wie man sich auf der Tour verhält: NO GLOW (keine Lichter), MOVE SLOW (is klar), GO LOW (sich beim Gehen klein machen) und was man zu tun hat, wenn man plötzlich auf eine Schildkröte trifft: STOP (sofort anhalten), DROP (runter auf den Boden ducken), ROCK (nicht abrocken sondern sich wie ein Stein verhalten, also still halten). Da war wieder dieses Tourigefühl...
Wie es der Zufall so wollte, trafen wir direkt auf eine Schildkröte, die allerdings 30 Meter entfernt war und ohne Mondlicht nicht zu erkennen war. Also STOP, DROP, ROCK und warten. Nach gefühlten drei Stunden (ich glaube es waren 30 Minuten) sollten wir uns dann in Zweiergruppen nähern können, aber als die zweite Gruppe wieder kam hieß es, die Schildkröte hätte sich das mit dem Nest nochmal überlegt und wäre umgezogen. Jetzt würde es eine weitere Stunde dauern, bis sie soweit wäre, dass wieder Beobachter hingehen könnten und das wäre zu spät, also gute Nacht allerseits, hat Spaß gemacht!
Immerhin hatten wir ja schon eine Schildkröte am Vortag gesehen, trotzdem gingen wir ein wenig enttäuscht zum Auto, fuhren nach Exmouth und schliefen auf einem Parkplatz direkt am Einkaufszentrum.
Bei der Touristeninformation gab es endlich wieder Duschen und weil wir so früh da waren sogar umsonst. Wir nutzten außerdem nochmal die Computer im Diving Center um Mails zu lesen und Weihnachtsgrüße zu verschicken, trafen Graeme zufällig wieder und verabschiedeten uns ein zweites Mal bevor wir weiter nach Tom Price fuhren um dort den Karijini National Park zu sehen. Was dann passierte, habe ich ja schon geschrieben. Unschöne Situation! Ohne Handyempfang, ohne Internet, in einem verlassenen Dorf... Und dann ein Auto verkaufen wollen.
Allerdings hatte ich da noch Perth ausgelassen. Wir sind also morgens mit dem Bus von Tom Price nach Paraburdoo gefahren, erst auf der Suche nach einem Mietwagen. Also das nicht ging, buchten wir einen Flug und saßen 30 Minuten später in der Maschine nach Perth. Dort gab es Probleme mit dem Gepäck (kommt einem das immer nur so vor, als würde es ständig passieren???) und wir mussten auf Vanessas Rucksack warten. Das hatte aber wieder etwas Gutes, die Quantas entschädigte uns wieder einmal mit einer gratis Taxifahrt. Wir checkten in dem ersten Hostel ein, das wir auf dem Weg gesehen hatten - ein Traum! Grand Central Backpackers in Perth ist die mieseste Absteige, die ich bisher sehen durfte. Die Bewohner würde ich auch nicht als Backpacker oder Touristen beschreiben. Unser Zimmer teilten wir uns mit dem Nasenmann, der im Hostel "sauber" macht und dafür umsonst dort wohnen kann. Nasenmann, weil wir uns nicht vorgestellt haben und seine Nase, offenbar mehrfach gebrochen, einfach ins Auge viel. Er bereitete uns auch direkt einen schönen Empfang, schloss seine Playstation Portable an ein 5.1 Audiosystem, dass er, wie er stolz berichtete, gerade erst erworben hatte und in dem Kleiderschrank aufgebaut hatte und brachte das Haus mit Scooter zum Beben. Unfassbar! Da sitzt man in Perth im Hostel und denkt nichts schlimmes und dann kommt der Nasenmann mit Scooter. Er hatte noch ein paar Songs, die wir unbedingt ganz laut hören mussten und als Krönung kam noch die Zahnfee zu Besuch, hatte wohl die Mucke gehört. Die Zahnfee lebt auf die selbe Art in dem Hostel wie der Nasenmann, nur sind es hier die fehlenden Zähne und nicht die Nase, die man zuerst bemerkt. Wir hatten uns zumindest einen Camper organisiert, den wir am nächsten Tag abholen sollten und waren ziemlich übermüdet, mussten aber trotzdem aus dem Hostel raus und gingen nach Northbridge auf ein kühles Bier und landeten später noch auf einer Weihnachts-Salsaparty... war durchaus interessant mit anzusehen. Am nächsten Tag wussten die Leute bei der Wicked Camper Station natürlich nichts von uns und mussten erstmal umplanen und einen Wagen holen, der gerade noch in der Werkstatt war. Dauerte alles etwas länger aber immerhin hatten wir bis 15:00 Uhr einen Wagen und konnten weiter. Weihnachten dann also im Auto... Als wir mit dem Mietwagen wieder in Tom Price ankamen schrieben wir ein paar Zettel, die wir in der Stadt verteilten auf denen stand, dass wir ein Auto zu verkaufen haben und wer Interesse hat, kann sich mit uns am 29.12. am Visitor Centre treffen und das Ding ansehen. Und da wir so wieder zwei Tage Wartezeit hatten, fuhren wir in den Karijini Nationalpark. Graeme hatte uns davon vorgeschwärmt und das zurecht! Der Nationalpark besteht aus mehreren gorges, mir fällt gerade kein passendes deutsches Wort dafür ein. Felsspalten vielleicht, die entstanden als sich der Meeresspiegel vor ein paar Millionen Jahren senkte. Jedenfalls kann man durch diese Felsspalten klettern oder wandern oder schwimmen, je nach Gegebenheit und kann in den zahlreichen natürlichen Pools baden. Ist der Hammer, und jeder, der mal in die Region kommt sollte das gesehen haben. Sag ich jetzt mal so. Eine Nacht verbrachten wir dort auf einem Campground und fuhren dann wieder zurück nach Tom Price, das andere Auto mussten wir ja noch loswerden. Sollte nicht so einfach werden. Erst kam keiner, und dann eine Dame, die bei dem nicht fahrtüchtigen Auto eigentlich nur die Befestigungen für den Kindersitz sehen wollte und deren Mann uns ein großartiges Angebot von 800 $ machte. Das sollte also nichts werden. Eine gute Idee aber war es aber am Vorabend nochmal in den einzigen Pub zu gehen und mit den Leuten da zu reden. So lernten wir den Schlachter vom Coles-Supermarkt kennen, der wiederum eine Kollegin hatte, deren Mann Hobbymechaniker ist. Und der war so freundlich, sich den Wagen zuerst anzusehen, dann überall rumtelefonierte um herauszufinden, was wie zu tun ist und zu dem Schluss kam, dass das alles keinen Sinn macht und wir die Karre vermutlich irgendwo stehen lassen müssten. Eine letzte Chance wäre aber noch ein Kumpel von ihm, der schon lange als Mechaniker arbeitet und ein Titan auf dem Gebiet der Motoren sein sollte. Also hat er uns kurz bei diesem Kumpel vorbeigefahren, der hatte auch gerade nichts anderes zu tun und wollte uns wenige Minuten später zum Auto folgen. Machte er auch, drehte mal hier, mal da, löste ein paar Schrauben und nahm ein kleines Metallteil aus einer Kühlwasserleitung, baute alles wieder zusammen und plötzlich lief der Wagen und überhitzte auch nicht mehr. Und die beiden Herren wollten noch nicht mal was für ihre Hilfe haben, "no worries!" hieß es nur. Wollten wir aber so auch nicht stehen lassen und haben beiden zumindest noch einen Slab Bier besorgt, uns herzlich bedankt und haben uns schnell mit beiden Autos aus dem Staub gemacht um den Ford in Broome zu verkaufen, wo immerhin ein paar mehr Menschen wohnen und mehr Traveller durchkommen. Außerdem konnten wir hier immerhin richtig Sylvester feiern unter Leuten und mit Musik. Und da sind wir jetzt im Moment. Haben schon Kamele am Strand gesehen, wie man das in Broome sehen muss, waren schon im ältesten Open Air Kino der Welt und haben "Australia" gesehen (klar, Pflichtprogramm aber unglaublich schnulzig...) und sind die Green Machine immer noch nicht los. Einen Interessenten hatten wir zwar schon, aber der hat sich nicht mehr gemeldet heute, mal sehen ob das noch wird.
Allerdings haben wir hier ein sehr schönes Hostel gefunden, was eigentlich mehr Resort ist. Ist erst zwei Jahre alt, alles sehr sauber, modern, mit großem Pool und entspannter Stimmung. Lässt sich aushalten also, und mit 12 Euro pro Nacht außerhalb der Saison sogar noch sehr günstig.
Hoffe doch, ihr habt gut ins neue Jahr gefeiert und habt die guten Vorsätze schon wieder vergessen!
Beste Grüße aus Down Under!
130-KEK (unser neues Nummernschild...)
Roadtrippin'Posted by Kristoffer 23 Dec, 2008 19:03:32Na herrlich! Nach den schönen Erlebnissen in letzter Zeit wurde es ja auch langsam Zeit für ein paar unschöne Ereignisse. Hatte fast schon drauf gewartet.
Kaum waren wir aus Exmouth raus und sind Richtung Norden gefahren, gingen die Temperaturen rauf auf 47°C. Das wollte unser Motor wohl nicht lange mitmachen und schon war da plötzlich ein Riss in der Zylinderkopfdichtung, das wussten wir aber da noch nicht. Ich hab jetzt keine Ahnung von Motoren deswegen dachten wir zuerst, das wäre völlig normal bei solchen Temperaturen, dass das Kühlwasser überkocht und aus dem Motor sprudelt. Jetzt weiß ich es besser. Mit Mühe und Not und zwei weiteren Stops kamen wir Nachts in Tom Price an (das ist tatsächlich der Name der "Stadt") um dort am nächsten Morgen einen weiteren platten Reifen zu entdecken. Das war nicht das Problem, wir wollten ja eh zum Mechaniker. Also ab zur Werkstatt und in der Hoffnung, das Hitzeproblem wäre schnell behoben erstmal den Reifen reparieren lassen. Wäre schon fast gar nicht nötig gewesen, da wir kurz darauf erfahren sollten, dass der Motor hin ist und die Reparatur ungefähr 10.000,-$ kosten sollte, also mehr als das doppelte des Wagenwerts. Wir könnten die Karre gerne da stehen lassen, meinte der Werkstattchef, dann könnte die städtische Feuerwehr daran üben, wie man ein Auto aufschneidet. Nettes Angebot, danke! Kam aber noch besser, wir waren ja in Tom Price, einer kleinen Stadt, die hauptsächlich von Minenarbeitern lebt und dann noch in der Weihnachtszeit. Fast alles hat also zu, es gab noch einen Computerladen, bei dem wir Internetzugang hatten, die einzige Angestellte war aber schwanger und hat den Laden nur ein paar Stunden am Tag offen. Handyempfang gab's auch nicht und auch keine Autovermietung. Dazu dann eben noch Temperaturen jenseits der 40°. Herrlich, kann ich euch sagen. Immerhin gab es einen Flughafen in einer ähnlich kleinen Stadt, Paraburdoo, weiter südlich, die mit einem Bus erreichbar ist. Also haben wir die restliche Zeit in Tom Price genutzt um die Karre auszumisten. Viel weggeworfen, sogar noch ein großes Paket mit zu warmen Klamotten per Schiff nach Deutschland geschickt, damit die Koffer leichter werden. Aber das kann schonmal 3 Monate dauern, da bin ich ja auch schon wieder da, wenn das ankommt.
Wenn man in dieser abgelegenen Ecke ein Auto mieten will, kommt man nicht um Kilometerbegrenzungen rum, 100 am Tag sind drin, danach bezahlt man jeden zusätzlichen Kilometer extra. Für unsere Pläne also völlig ungeeignet.
Deswegen sind wir jetzt mit dem Flugzeug zurück nach Perth geflogen und planen von da weiter. Zurück nach Tom Price müssen wir eh nochmal, wir durften ja nur Handgepäck mit in's Flugzeug nehmen und außerdem müssen wir noch irgendwie die Karre loswerden.
Während ich das hier geschrieben habe, hat sich auch schon wieder Neues ergeben. Wir haben tatsächlich für morgen (!!! alles andere war erst ab 5. Januar) einen Allrad-Campervan in Perth bekommen, den wir Ende Februar in Melbourne abgeben können.
Das heißt dann also heute nochmal im Hostel oder sonstwo pennen und morgen um 11:00 den Van abholen und wieder 1600 km hoch in die Hitze fahren. EIN TRAUM!
Soviel dazu, könnte natürlich auch alles schlimmer sein, aber war schon alles etwas sehr anstrengend. Frohe Weihnachten... Heilig Abend sitze ich also in einem gemieteten Campervan anstatt im Casa Blanca in Bad Iburg bei Weizen und Tequila Sunrise.
Ich wünsche einfach nochmal frohe Weihnachten, hoffentlich besser als die letzten drei Tage bei mir.
Bald gibt's neue Berichte und vielleicht ja sogar positive.
Cheerio, K
Roadtrippin'Posted by Kristoffer 21 Dec, 2008 12:39:22Nur ein ganz schneller Eintrag aus dem diving-center in Exmouth. Es wird offenbar entlang der Westküste gerade immer schwieriger, Internet-Zugang zu bekommen. Handy läuft auch nicht, weil kein Empfang und wenig Möglichkeiten zum Laden. Aber Ich werde nochmal ausführlicher über diesen Teil der Reise schreiben, weil wir hier doch viel erleben und ich viel zu viele Fotos gemacht habe, um das dabei zu belassen.
Die letzten drei Tage und Nächte haben wir im Cape Range National Park verbracht, waren viel schnorcheln im Ningaloo Reef und haben ne Menge verrückte Tiere gesehen. Wie gesagt, Fotos folgen noch. Außerdem haben wir einige nette Leute kennen gelernt und hatten lustige Abende in Yardie Creek (deswegen auch der Titel).
Dort wurde uns auch geraten nicht an der Küste entlang zu fahren sondern vorbei an Karratha und Port Hedland durch den Kanijini National Park zu fahren, was nun unser Plan ist.
Voraussichtlich werden wir also bis Broome keine Möglichkeit mehr haben in's Internet zu kommen, deswegen wird der nächste Eintrag ein bisschen warten müssen.
Also wünsche ich an dieser Stelle schonmal allen frohe Weihnachten und eventuell auch schon einen guten Rutsch! Wer weiß, wann ich mich das nächste Mal melden kann...
Viele Grüße aus dem sonnigen australischen Nord-Westen!
K-oz
Bilder werde ich gleich mal auf den
laden, das geht schneller!
Roadtrippin'Posted by Kristoffer 10 Dec, 2008 14:37:43Nach unseren anfänglichen Problemen mit dem Auto in Adelaide haben wir es trotz allem gewagt uns einfach auf den Weg zu machen und zu sehen, was passiert. Immerhin hatten wir neue Zündkerzen und die Mechaniker hatten uns versichert, dass der Explorer auf jeden Fall bis Perth durchhalten würde und da könnten wir ja immer noch nach einem Allradspezialisten suchen, der uns die Steuereinheit repariert. Also mit Heckantrieb ab auf den Highway 1 und zuerst in Richtung Port Augusta. Dort wollten wir auch Alex und Anna wieder treffen, ein Paar, das mit uns zusammen an der Uni in Melbourne studiert hatten und ebenfalls den Rest der Zeit in Australien zum Reisen nutzen wollte. Wie es der Zufall so wollte, hatten sie Probleme mit ihrem Bus, den sie in Melbourne gekauft hatten und warteten nun in Port Augusta auf den Termin in der Werkstatt. Wenn man weiß, was in Port Augusta so los ist, kann man sich vorstellen, dass die beiden sich sehr auf Besuch und ein bisschen Abwechslung freuten. Die Fahrt dauerte nicht lange und dank der überschaubaren Größe der Stadt fanden wir uns recht schnell. Ein kurzer Einkauf bei Coles und schon saßen wir an einem öffentlichen Grillplatz bei Bier und Burgern. Jedenfalls so lange, bis uns die örtlichen Gesetzesvertreter darauf aufmerksam machten, dass dies eine "dry zone" ist und wir unsere offenen Biere entsorgen und keine neuen öffnen sollten. Schade eigentlich aber kann man überleben. Außerdem versicherten uns A&A, dass an unserem Schlafplatz keine Polizei vorbei fahren würde und wir da ja noch eine Weile zusammen sitzen würden. Taten wir auch, ganz Klischee mit Teelichtern, Gitarren und viel West End Draught. Trotzdem fing der nächste Tag relativ früh an, und da neben unserem Schlafplatz eine Werkstatt war, ließen wir auch gleich noch die Spur einstellen - wir hatten schließlich die Nullarbor Plain noch vor uns. Der Name "Null" (ist klar) und "arbor" (Bäume) ist etwas übertrieben, stellten wir fest. Zwar werden es schon weniger und teilweise sind es nur vereinzelte Bäume in einer Menge kleiner Büsche aber der meine Vorstellung von roter Erde und einer nicht enden wollenden Straße wurden damit nicht erfüllt. So besonders spannend ist es eigentlich auch nicht, deswegen fallen die Erzählungen darüber etwas kurz aus. Es ist einfach eine Lange zweispurige Straße ohne größere Kurven (die längste schnurgerade Strecke in Australien mit 146,6 km ist auch darin) und man sollte schon die Tanknadel im Auge und die nächste Tankstelle im Hinterkopf behalten. Aber sich einen Aufnäher mit "I survived the Nullarbor" zu kaufen ist wahrscheinlich seit einigen Jahrzehnten unangebracht. Genauso wie zu versuchen, die ganze Strecke an einem Tag zu fahren.




Wir machten unseren ersten Halt an einem Ort, der Cocklebiddy hieß. Es wurde langsam spät und wir wollten es uns nicht mit den Kängurus verscherzen. Also suchten wir uns einen Stellplatz aus dem "Camps 4", fuhren geschickt daran vorbei und hielten ein paar Meter weiter an einem Wendekreis, der auch Eingang zu einem Vogelschutzgebiet (oder etwas in der Richtung) war. Wir bauten Tisch und Stühle auf und genossen unsere Dosenmahlzeit bei Sonnenuntergang.

Am nächsten Morgen ging es sofort wieder auf die Straße, auch der schon erwähnte "longest stretch" stand uns bevor. Bei einem kurzen Stop zum Golfen (einfach nicht nachfragen...) war wieder dieses Zischen zu hören.

Der schon geflickte Reifen war weiter aufgerissen und jetzt war das Loch ungefähr vier Mal so groß wie vorher. Also wieder den Ersatzreifen drauf, immerhin hatten wir schon geübt. Einige hundert Kilometer weiter fanden wir in Norseman eine Werkstatt und kauften einen neuen Reifen. Noch ein Mal flicken kam nicht in Frage. Gibt einem ja auch ein besseres Gefühl, wenn man nicht an die 200 AU$ denkt, die dabei anfielen. Viel schöner wurde es dann aber als wir danach durch Esperance fuhren und die schönen Strände dort zu sehen bekamen.

Eigentlich wäre ich gerne länger da geblieben aber der Gedanke an das was noch kommen würde machte das Weiterfahren erträglich. Nur hatten wir den Sonnenuntergang in Esperance etwas länger genossen und mussten deswegen eine erste Nachtfahrt einlegen. Glücklicherweise gabelten wir keine Wombats oder Kängurus auf und kamen problemlos an einem Rastplatz in Munglinup an. Von da an sollten noch einige Orte auf "-up" enden. Kommt wohl aus einer Aborigine-Sprache und bedeutet "Platz".
Morgens gab es dann Eierpfannkuchen und Kaffee und ein kurzes Austauschen von Erfahrungen mit einem anderen reisenden Pärchen aus Hannover, die ebenfalls auf dem Rastplatz die Nacht im Auto verbracht hatten. Da ich am Vortag gefahren bin, saß ich diesmal auf der Rückbank (wir haben da ein spitzen Rotationssystem) und schlief direkt wieder ein. Soll aber wohl auch nicht viel passiert sein während der Fahrt. Wir passierten Ravensthorpe und kamen in Albany an, wo wir kurz in der Bibliothek unsere eMails abholten und außerdem in einem Taucherladen Schnorchelausrüstung besorgten.

Außerdem erfuhren wir von der Verkäuferin von einigen sehenswerten Ecken von Albany. So zum Beispiel ein Blowhole, ein Loch im Felsen, aus dem bei stärkerem Seegang fontänenartig Wasser gepresst wird. Bei schwächerem Seegang ist es nur Luft...

Danach ging es weiter an eine Bucht, die sich "Cosy Corner Beach" nennt. Dort gab es einen sehr gemütlichen Campingplatz mit netten Nachbarn.

Eigentlich dachten wir, es könnte ein Quokka gewesen sein, den hatten wir bis dahin nur auf einer Illustration gesehen, aber mittlerweile sind wir ziemlich sicher, dass es einfach nur eine fette Ratte war.
Da der Strand dort nach Osten offen ist, wollten wir eigentlich am nächsten Morgen früh raus und den Sonnenaufgang anschauen aber dazu war es leider zu bewölkt und ich drehte mich lieber nochmal auf die Seite. Zum Glück verzogen sich die Wolken aber am Morgen und als wir nach kurzer Zeit am "Shelly Beach" ankamen war es sonnig und die Wellen hätten zum Surfen eingeladen, wenn wir denn Bretter gehabt hätten. Mist. Aber auch so war es ein riesen Spaß, auch wenn wir mit Schmerzen und Schwindel aus dem Wasser kamen.



Weiter ging es nach Denmark und Greens Pool, wo ein absolut sehenswerter Strand ist.

Als nächstes wollten wir den "tree walk" mitnehmen, bei dem man auf Metallbrücken in 40 Metern Höhe durch einen Wald gehen und die alten, riesigen Bäume bestaunen kann. Das war ein klein wenig enttäuschend, was vielleicht daran lag, dass die Hannoveranerin von dem einen Stellplatz Höhenangst hatte und uns Hoffung auf den totalen Thrill gemacht hat oder vielleicht auch daran, dass mir Bäume nicht oft spektakulär vorkommen.


Den nächsten (touristisch bemerkenswerten) Baum, den wir sehen sollten würde ich dagegen schon spektakulär nennen. Das war der Gloucester Tree, der sinnvollerweise im Gloucester Nationalpark steht und wurde mit Metallstangen im Stamm gespickt, so dass man wie auf einer Wendeltreppe bis auf die Spitze klettern und von dort die Aussicht genießen kann. Eigentlich hatte ich erwartet, dass irgendwo ein Ranger mit einem Sicherungsseil aufpassen muss, damit die doofen Touris nicht vom Baum purzeln, war aber nicht. Stattdessen warnte ausschließlich ein Schild davor, dass man nicht aus 61 Metern Höhe fallen sollte. Wir sind aber alle unversehrt rauf und wieder runter gekommen und trafen dann auch noch ein paar unterhaltsame Waldbewohner.




Bevor es dunkel wurde, machten wir uns auf den Weg in einen angrenzenden Nationalpark und dem Big Brook Arboretum, räumten routiniert unsere Klamotten nach vorne in's Auto und kochten uns ausnahmsweise was schönes aus der Dose.

Der nächste Morgen begann mit French Brekkie und einem Gespräch mit unseren japanischen Nachbarn bevor es leicht anfing zu regnen und wir den Nationalpark verließen. Die vielen Orte mit "-up" zogen an uns vorbei und die Sonne wollte sich nicht so recht zeigen. Die Strände, die wir passierten waren zwar wunderschön aber ohne Sonne wollten wir dort trotzdem nicht lange bleiben. Auch die in einigen Touristen-Führern beschriebenen Höhlen ließen wir aus, weil die Besichtigung immer mit einer Führung und knapp 20 $ p/P Eintritt verbunden war. Wir sahen uns Margaret River an und fuhren dann weiter nach Bunburry, wo wir das bei den Höhlen gesparte Geld in Surfshops verprassten, weil man solche Schnäppchen nicht einfach links liegen lassen kann. Zum Ende des Tages kamen wir auf einem Campingplatz in Billingup unter, der uns ausnahmsweise mit Strom und Duschen versorgte. Zum Abendessen gab es Minestrone (natürlich aus der Dose) und einen von Nessa besorgten Weißwein. Außerdem machten wir mal wieder Abrechnung und teilten Geld für Benzin und Verpflegung auf.
Als die aufgehende Sonne unser Auto auf unangenehme Temperaturen aufgeheizt hatte, krochen wir ans Tageslicht und nutzen dankbar die Duschen. Noch kurz einen Kaffee auf dem Grill gekocht und wieder weiter in Richtung Fremantle, wo wir Julie und André treffen wollten, die wir auch von der FH in Lübeck kennen. André hat zur selben Zeit wie wir ein Semester in Perth studiert und Julie ist immer mal wieder für längere Zeit hier. Fremantle begrüßte uns mit Sonnenschein und so setzten wir uns nach draußen beim Little Creatures, einer kleinen Brauerei die wir auch schon aus Melbourne kannten und später zogen wir noch in den "Norfolk" Pub weiter.
Konrad und ich schliefen wieder im Auto, hatten aber etwas mehr Platz, da Vanessa in Julies WG-Wohnung schlafen durfte.
Am nächsten Tag führte uns Julie ein bisschen durch die Stadt, wir gingen an den Southbeach zum Sonnen und Schwimmen, grillten Nachmittags bevor wir es uns Abends in "Clancy's Fish Pub" bei Livemusik und Pale Ale gemütlich machten. Wir waren alle noch ein wenig angeschlagen vom Vortag und so gingen wir an den Warteschlangen zu den Clubs vorbei und gingen schlafen.
Der nächste Tag war ein Sonntag und war so lau wie Sonntage eben manchmal sind. Konrad und ich fuhren ein bisschen mit dem kostenlosen Bus durch den Ort, sahen uns die Geschäfte an und gingen sogar noch trotz Sonne am helligten Tag ins Kino. Warum genau kann ich auch nicht sagen. Weil's ging wahrscheinlich. Abends gingen wir dann noch mit Julie und ihrer Mitbewohnerin in eine Bar die Leftbank heißt und konnten endlich mal wieder das Tanzbein schwingen.
Um keine weiteren Umstände zu machen und ein bisschen mehr Platz für unser Zeug zu haben zogen wir am folgenden Tag erstmal in ein Hostel, nachdem wir uns morgens kurz im Meer erfrischen konnten. Jay, der Manager des Hostels ist ein Bekannter von Julie und das Hostel selbst lockt mit einem Pool, gratis Internet und viel Platz. Hier bleiben wir jetzt erstmal, bis wir Konrad zum Flughafen gebracht haben und uns weiter auf die Reise machen.
Heute waren wir schon eine Weile in Perth, was nur ca 20 Minuten mit dem Zug entfernt ist und Donnerstag wollen wir wenn das Wetter mit macht nach Rottnest Island, wo wir vermutlich endlich richtige Quokkas finden...
Viel Text, ich hoffe es war unterhaltsam. Grüße aus Western Australia diesmal und eine schöne Weihnachtszeit von uns allen!
K
